Interessantes

Wusstest du schon, dass

… es insgesamt 88 Sternbilder gibt?

Das sind hell leuchtende Sterne, die bestimmte Gruppierungen bilden. Ein bekanntes Sternbild der Nordhalbkugel ist neben dem Großen Bären (mit Große Wagen) der kleine Bär (auch Kleiner Wagen genannt). Auch den Orion erkennen viele am nächtlichen Sternenhimmel. Zu ihm gehören übrigens zwei der hellsten Sterne.
Im Kleinen Bären sieht man den Polarstern, der sich auf der gedachten Himmelskugel direkt über dem Nordpol befindet. Eine gedachte Verlängerung von den beiden hinteren Sternen des Großen Wagens weist zu Polarstern und Himmelsnordpol. Am Himmelssüdpol dagegen ist kein Stern zu sehen, an dem man sich orientieren könnte.

… der erste “Weltraumspaziergang” am 18. Mai 1965 unternommen wurde?

Damals hielt sich der russische Kosmonaut Aleksej A. Leonow zehn Minuten außerhalb seiner Raumkapsel “Woßchod 2” auf. Der erste Amerikaner , E. E. Aldrin, war im November 1966 sogar fünfeinhalb Stunden im freien Weltraum.

… die größte Universität der Welt die Universidad Autonoma in Mexico ist, an der mehr als 300.000 Studenten lernen?

… das Erdbeben, welches die meisten Menschleben forderte, sich im 16. Jahrhundert in China ereignete?

Dabei starben über 800.000 Einwohner, insbesondere in der Provinz Henan. Auch im 20. Jahrhundert war erneut China der Schauplatz für die meisten Opfer: 1976 kamen 650.000 Einwohner der Provinz Tangshan um, 1927 über 100.000 in der Provinz Kansu.

… der persische Halbesel so gar nicht dem Bild des störrischen, trägen Esels entspricht, von dem so oft gesprochen wird?

Der Persische Halbesel kann 50 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h zurücklegen ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Er ist damit das ausdauernste Säugetier der Erde.

… die Sahara den größten geschlossenen Wüstenraum der Erde bildet?

Sie hat eine Erdoberfläche von über neun Millionen Quadratkilometern, die vom Atlantik bis zum Roten Meer reicht. Die Tagestemperaturspanne in dem wasserlosen Gebiet kann mehr als 45° Celsius betragen. In den letzten 50 Jahren hat sich die Sahara um rund ein Million Quadratkilometer ausgedehnt und ihre Grenzen immer weiter nach Süden vorverlegt.

… es auch Züge gibt, die auf der Straße fahren?

Sie heißen “Road Train” (Straßenzug) und sehen von vorn wie ein normaler LKW aus. Erst wenn man die vielen Anhänger sieht wird klar, woher der Name kommt. Road Trains werden wie normale LKW gefahren, nur bei Kurven muss der Fahrer erst in die andere Richtung ausscheren, damit die Anhänger folgen können. Road Trains gibt es deshalb nur in Australien, weil dort die Straßen über hunderte von Kilometern gerade verlaufen.

… die Anakonda die größte Schlange ist?

Sie gehört zu den Boaschlangen, lebt in Südamerika und wird bis zu zehn Meter lang. Die ungiftige Schlange besitzt 400 Rückenwirbel mehr, als der Mensch, also 435. Die kleinste Schlange, die afrikanische Blindschlange, erreicht dagegen nur eine Länge von sieben Zentimeter und ist damit so groß wie ein kleiner Regenwurm.

… es in den tropischen Regenwald fast jeden Tag regnet?

Diese Wälder wachsen in Äquatornähe und dort ist es immer warm. Das sind ausgezeichnete Lebensbedingungen. So sind in tropischen Regenwäldern etwa die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten der Welt beheimatet.

… die ersten Panzer 1916 während des ersten Weltkrieges gebaut wurden?

Sie waren sehr robust, um Maschinengewehrfeuer und Explosionen standzuhalten. Mit den Ketten konnten sie über Stacheldrähte und Gräben fahren.

…ist der Himmel blau?

Schuld daran ist weder die Atmosphäre noch der Weltraum, deren Hintergrund schwarz ist. Auch die Wassertröpfchen der Wolken sind es nicht. Was ist es dann? Nicht ganz unschuldig ist die Sonne, obgleich die ja bekanntlich gelb ist! Wenn diese nämlich in ihren hellsten Tönen auf die schwarze Atmosphäre trifft, mischen sich die meisten Farben zu weißem Licht, einzig der blaue Anteil des Sonnenlichts wird in alle Richtungen gestreut, so dass man blaues Licht am Himmel sieht.

…zeigt die Kompassnadel nicht genau nach Norden?

Je näher wir uns dem geographischen Nordpol nähern – dem Punkt wo die Drehachse der Erde durchläuft – desto weiter weicht der Kompass ab in Richtung magnetischer Nordpol. Die beiden Punkte sind nicht identisch, sodern liegen sogar 3000 Kilometer auseinander. Auch zeigt der Kompass nie genau auf den magnetischen Nordpol, denn es gibt örtlich unterschiedliche Magnetfelder, die den Kompass beeinflussen. Bei einer Wanderung zum Nordpol kann es also passieren, dass wir, geographisch gesehen, einen Zick-zack-Kurs verfolgen.

…kann ein U-Boot tauchen?

Unterseeboote können nach Belieben tauchenund wieder auftauchen. Dazu sind sie mit Ballasttanks ausgerüstet. In diese Tanks lässt man soviel Wasser einströmen, dass das Gesamtgewicht des U-Bootes genauso groß ist wie das Gewicht des von ihm verdrängten Wassers. So kann das Boot in jeder Tiefe des Ozeans gewichtslos schweben. Zum auftauchen wird ein Teil des Balastwassers durch Pressluft aus dem Tank gedrückt.

…kann man die Katzen verstehen?

Wenn du ein Kätzchen zu Hause hast, dann beobachte es einmal genau. Katzen untereinander benutzen eine ausgeprägte Körpersprache. Zeichen des Wohlbefindens und der Freundlichkeit sind der steil aufgerichtete Schwanz, der Stoß mit dem Köpfchen oder das Um-die-Beine-Herumstreichen. Das wirst du bei deinem Haustier sicherlich auch schon bemerkt haben. Mit den Duftdrüsen makieren Katzen ihre Menschen, denn den gleichen Duft zu haben, hat eine stark bindende Wirkung. Ein neues Parfüm, etwa mit Moschusanteilen aus den Drüsen von Wildkatzen kann eine Hauskatze aggressiv machen. darauf sollte man achten. Auf jeden Fall kann man mit ein bisschen Katzenpsychologie sein Haustier besser verstehen.

…gibt es im August so viele Gewitter?

Der August ist in unseren Breiten die Zeit der Hitzeperioden und der schwülen Witterung. Innerhalb einer Hitzeperiode sind so die optimalen Bedingungen für ein Gewitter schneller vorhanden als in anderen Jahreszeiten. Die hohe Temperatur lässt viel Wasser verdunsten. Die feuchte Luft steigt auf. Das ist der Nährboden für ein Gewitter. In den Wolken verdichtet sich so der Wasserdampf. Starke Turbulenzen entstehen. Sie verursachen Donner und elektrische Aufladung der Wolkenteilchen. Diese entlädt sich im Blitz: Das Sommergewitter tobt, je schwüler die Luft, desto gewaltiger.

…trüben Algen das Wasser?

Trübung und intensive Grünfärbung eines stehenden Gewässers ist sie Folge einer Massenentwicklung von Algen und Bakterien. Das Phänomen wird Wasser- oder Algenblüte genannt und macht sich im Sommer unter bestimmten Bedingungen, wie etwa eine lange Lichteinstrahlung, hohe Temperaturen und hohe Nährstoffeinträge, bemerkbar. In Massen auftretend gelten einige Algenarten als bedenklich, weil sie Giftstoffe bilden. Während der Algenblüte kann es daher zu erhöhten Giftkonzentrationen im Wasser kommen, die sich unter Umständen auf die Gesundheit des Menschen auswirken.

…ist Hauchen heiß und pusten kühl?

Die aus der Lunge strömende Luft hat Körpertemperarur. In der Luft ist Feuchtigkeit enthalten, die je nach Stärke der Luftströmung unterschiedlich schnell verdunstet. Eine Verdunstungskühlung wird durch die aus der Flüssigkeit entzogene Energie verursacht. Weniger Feuchtigkeit wird beim Hauchen verdunstet. In diesem Fall überwiegt der wärmende Effekt. Beim Pusten verdunstet mehr Feuchtigkeit und es überwiegt der Kühleffekt.

…klingt der Ton einer Sirene oft unterschiedlich?

Den Beobachter erreichen in der gleichen Zeit mehr Schallwellen, wenn das Fahrzeug auf ihn zukommt und vorbeifährt, als wenn es sich entfernt. Diese verursachen den deutlich helleren Klang. Entfernt sich das Fahrzeug, erreichen den Beobachter weniger Schallwellen und der Effekt ist umgekehrt. Die Sirene klingt dadurch tiefer. Diesen Effekt nennt man auch den Doppler-Effekt, nach dem Physiker Christian Doppler, der ihn erstmals nachwies. Auch bei Lichtwellen gibt es diesen Effekt

…schlagen Hasen bei der Flucht Haken?

Hasen und Kaninchen, die für das “Hakenschlagen” bekannt sind, haben viele Feinde, zum Beispiel Greifvögel oder den Fuchs. Sie sind aber zu schwach, um mit ihnen zu kämpfen. Deshalb müssen sie bei Gefahr fliehen. Mit hilfe ihrer langen Hinterbeine und -füße können sie sehr schnell laufen und dabei blitzartig die Richtung ändern. Durch dieses “Hagenschlagen” entkommen sie den meisten Verfolgern.

…ist das Tote Meer nicht Tot?

Das Tote Meer ist ganz und gar nicht tot, auch wenn sein Salzgehalt bei fast 30% liegt. Es beherbergt verschiedene Mikroorganismen, die sich unter anderem von Zellulose ernähren sowie Salzwasserkraben und eine bestimmte Art von Fliegen, deren Eier als Futter für Tropenfische dienen, auch Pflanzen (die sogennanten Halopythen), die in salziger oder alkalicher Umgebung gedeihen. Von der biologischen Seite her betrachtet, kann also von einem toten Meer keine Rede sein.

…klappern manchmal die Zähne?

Bei großer Kälte versucht der Körper so viel Wärme wie möglich zu produzieren. Aus diesem Grund werden viele Muskeln in Aktion versetzt und überall im Körper ziehen sich Muskeln schnell zusammen und entspannen sich wieder. Dadurch entsteht Wärme. So ist es auch zu erklären, dass bei großer Kälte die Zähne zu klappern beginnen oder die Hände zittern. Dass bei Bewegung Wärme entsteht, kann man auch beim Laufen beobachten: durch die Kontraktionen der Muskeln wird ein warm.

…brausen Jungendliche leicht auf?

Leicht aufbrausende und aggressive Teenager können eine Qual für ihre Umwelt sein. Dieses launische Verhalten können die Jugendlichen jedoch oft selbst nicht steuern. Denn etwa vom elften Lebensjahr haben die Heranwachsenden zunehmende Schwierigkeiten die Gefühle anderer zu erkennen. Das Wachstum des Gehirns und damit verbundene Neustrukturierung ist die Ursache für die in dieser Zeit auftretenden Defizite. Dieser Prozess ist etwa mit achtzehn Jahren abgeschlossen. Die Jugendlichen erlangen dann ihre verlorenen Fertigkeiten wieder.

…ist scharfes Essen schweißtreibend?

Das Gefühl kennt sicherlich jeder: Man isst etwas Scharfes und plötzlich bricht einem der Schweiß aus. Ein ganz bekannter Schweißtreiber sind beispielweise Gewürzpeperoni. Neben Karotin, Vitamin C, Fettsäuren,Enzymen und ätherischen Ölen enthalten sie verschiedene Schadstoffe. Einer davon ist das Capsaicin. Es ist derart scharf, dass man es mit Wasser nicht verdünnen kann. Darum sollte man auch Brot essen, um das Brennen auf der Zunge zu lindern. Schärfe ist kein Geschmack, sondern ein Schmerz, den der Körper mit Kühlung zu lindern sucht, indem er Flüssigkeit ausschüttet. Das wirkt sich dann durch Tränen, Schweiß oder eine tropfende Nase aus.

…ist es im Iglu warm?

Am Nordpol und Südpol ist es bekanntermaßen kalt. Aber auch die Eskimos, oder Inuit, wie sie sich auch selbst nennen, müssen nicht frieren, denn trotz kälte, Eis und Schnee kann es in einem Iglu molig warm werden. Iglus werden aus Schnee und eis zu runden Hütten kompakt gebaut. Zwischen den festgestampften Schneeflocken befindet sich genug Luft, die hervorragend isoliert: die Kälte kann nicht ins Iglu eindringen. Damit es warm wird, legen die Inuit Felle auf den Boden und verbrennen Seehundfett. Das Iglu wärmt sich auf etwa zehn Grad auf, bei minus 30 Grad Außentemperatur empfindet man das als mollig warm.

…duften Blumen?

Gezüchtete Blumen duften natürlich, weil es den Züchtern gefällt. Dennoch ist das Duften eine Art Selbstschutz der Pflanzen: Ihre angenehm riechenden Öle helfen Schädlinge und Krankheitserreger abzuwehren, weil sie pilz- und bakterienhemmend sind. Ein weiterer Grund für das Duften kann die Arterhaltung sein. Der Duft lockt Insekten an, damit sie die Pollen zur Befruchtung auf Blüten derselben Art übertragen. Diese Insektenbestäubung ist zum einen ein Schutz vor Selbstbestäubung, wodurch letztendlich Inzucht verhindert wird. Es gibt aber auch Pflanzen, die sich gar nicht selbst befruchten können und dadurch auf die Insektenbestäubung angewiesen sind.

…macht Schnee die Luft sauber?

Die Luft ist normalerweise voller Staubpartikel. Besonders viel Dreck ist in Gegenden, wo Schornsteine viel Schmutzpartikel in die Luft pusten. Beginnt es nun zu schneien, betätigen sich die Schneeflocken wie eine Art Müllabfuhr: auf dem Weg hinab zur Erdoberfläche nehmen sie alle Schwebeteilchen mit, die in der Luft herumtorkel. Nach einem stärkeren Schneefall hat man also nicht nur den Eindruck, dass die Luft sauberer ist: sie ist es tatsächlich.

…wurde eigentlich das Rad erfunden?

Das liegt schon viele tausende Jahre zurück. Damals lebten die Menschen noch nicht in Häusern wie heute, sondern in Höhlen oder in mit Zweigen und Blättern abgedichteten Verstecken in den Wäldern. Sie hatten noch keine richtigen Werkzeuge oder Maschinen. Trotzdem wollten sie manchmal große Baumstämme oder Steine bewegen. Aber die waren dann viel zu schwer, um sie zu ziehen oder man hätte viel zu viele Leute gebraucht, um sie zu tragen. Wahrscheinlich hat jemand mal durch Zufall entdeckt, dass sich solche Sachen viel leichter schieben lassen, wenn darunter kurze runde Äste oder Zweige liegen und so kam man auf die Idee, kurze Baumstämme unter die schweren Sachen zu legen.

…werden Haare im Sommer spröde?

Jedes menschliche Kopfhaar hat eine äußere Schicht, die aus mehreren Lagen winziger sich überlappender Schuppenplättchen besteht. Diesen Aufbau müsst ihr euch ähnlich wie einen Tannenzapfen vorstellen. wenn im Sommer nun die Haare einer stärkeren Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, trocknen die einzelnen Schichten aus und es öffnen sich die Schuppenplättchen – genau wie dies bei einen Tannenzapfen geschieht. das Gleiche bewirken salziges Meerwasser und ebenso Wind. Sonne aber wirkt besonders stark. Das Haar ist dann im Gesamtzusammenhalt nicht mehr so elastisch und bricht viel leichter ab. Dieses “Tannenzapfenprinzip” ist der Grund, warum Haare im Sommer oft spröde werden.

…platzen Kirschen bei Regen auf?

Die Kirschhaut beziehungsweise die Zellwände im Fruchtfleisch funktionieren wie atmungsaktive Regenbekleidung, nur umgekehrt. Die Zellwände sind als halbdurchlässige Membranen zu verstehen: Wenn es regnet, lassen sie das Wasser durch die Poren eintreten, verhindern gleichzeitig aber den Austritt von Kirschsaft in dem vom Regen erzeugten Wassermantel. Dadurch entsteht auf einer Seite ein höherer Zelldruck. Tritt bei einem Sommerregen nun viel Wasser in die Kirsche ein, werden die Druckunterschiede schließlich so groß, dass die Zellwände platzen.

…braucht der Birkenpilz die Birke?

Pilze und höhere Pflanzen gehen oft Symbiosen ein. Dies sind Verbindungen zum gegenseitigen Vorteil. Die spezielle Symbioseform zwischen Pilzen und Waldbäumen nennt man Ektomykorrhiza. So eine Beziehung besteht auch zwischen Birkenpilzen und Birken. Die Wurzeln der Birkenpilze vergrößern die aufnahmefähige Oberfläche der Birkenwurzeln. Dadurch kann der Baum besser wasser aus dem Boden aufnehmen. die Birkenwurzeln wiederum geben an die Pilzwurzeln energiereiche organische Verbindungen ab.

…sind Pinguine schwarz-weiß?

Die schwarz-weiße Färbung schütz den Pinguin vor Feinden und erleichtert ihm die Jagd. Da er an Land keine Feinde hat und dort auch keine Beute findet, muss er sich nur den Bedíngungen im Wasser anpassen. Seine Nahrung sind in erster Linie kleine Fische. Der weiße Bauch der schwimmenden Pinguine ist von unten kaum zu erkennen, so dass die Fische kaum vorgewarnt werden. Von oben ist der schwarze Rücken gegen die dunkel erscheinende Meeresoberfläche auch kaum zu orten. So werden sie von ihren Hauptfeinden, den Seeleoparden, die ihnen nachjagen, kaum wahrgenommen.

…sind Steine eigentlich so hart?

Steine sind so hart, weil sie aus festem Material, den sogenannnten Mineralien, bestehen. Auch die Art, wie Gesteine in der Erde entstehen, macht sie so hart. Einige Gesteine werden aus Mineralien gebildet, die durch glühende Hitze zusammenschmelzen. Beim abkühlen verwandeln sich die Mineralien in hartes Gestein. Andere Gesteine entstehen, wenn sich winzige gesteinsbröcken, Muschel- und Schneckenschalen ansammeln und zusammengepresst werden. Und wieder ander Gesteine entstehen dadurch, dass altes Gestein erhitzt und anschließend kanns fest zusammengedrückt wird. Aus Tonschiefer wird auf deise Weise Schiefer; und Kalkstein verwandelt sich in Marmor.

…haben Katzen krallen?

Katzen gehören zur Familie der Raubtiere. Sie benötigen scharfe Krallen, um sich ihre Beute zu fangen. Zu ihrer Nahrung gehöhren
– wenn sie nicht vom Menschen gefüttert werden – Mäuse, Ratten und Vögel. Hat die Katze ein Beutetier erblickt, dann kann sie völlig bewegungslos ausharren und warten, bis sich das kleine Tier völlig sicher füllt. Das Schlagen dieses Beutetiers geht dann blitzschnell. Wenn man den Tieren beim Anschleichen zuschaut, dann ahnt man, dass sie mit den Löwen und Tigern verwandt sind. Krallen die kleinen Raubtiere aber auch, um ihr Revier zu kennzeichnen. Wildlebende Katzen kratzen ihre ,,Zeichen“ in die Rinde von Bäumen. Damit teilen sie ihren Artgenossen mit: Hier lebe ich. Zu Hause gibt es dann manchmal Ärger, wenn die Katze oder der Kater keinen Kratzbaum hat und statt dessen den Türrahmen “beschriftet”.

…sind wir auf dem Mond leichter?

Der Mond ist ein Himmelskörper wie die Erde und die Sonne. Durch ihre Masse ziehen diese Körper alles an, was sich in ihrer Nähe befindet. Wenn uns die Erde nicht anziehen würde, würden wir alle nach oben wegfliegen. Weil der Mond kleiner ist, besitzt er eine geringere Anziehungskraft. Wir wiegen dort nur noch ein Siebtel unseres ursprünglichen Gewichts. Ein vierzig Kilo schweres Kind wiegt auf dem nur noch knapp sechs Kilo. So wären auf dem Mond Sprünge von über zehn Metern ohne Anstrengung möglich.

…sind zuviele Vitamine ungesund?

Vitamine sind lebenswichtig, keine Frage. Doch weil ein Mangel an Vitaminen krank macht, darf man nicht den Umkehrschluss ziehen und meinen, ein Übermaß an Vitaminen mache umso gesünder. Wer den vielfachen Satz an Vitaminen zu sich nimmt, lebt nicht gesünder. Überdosen können sogar schaden. Studien haben gezeigt, dass Vitamine nur das Wohlbefinden solcher Personen heben, die unzureichend versorgt sind. Auch bei Vitaminen gilt die altbekannte Regel: Alles in Maßen.

…der indische Mungo, eine marderähnliche Schleichkatze, ein besonders tapferer Kämpfer ist?

Giftschlangen gehören zu seinen liebsten Beutetieren. Dabei vermeidet es der äußerst flinke, geschickte Schlangenjäger zwar möglichst, von ihnen gebissen zu werden, beißt die Schlange allerdings zu, so verträgt er die vierfache für den Menschen tödliche Giftdosis ohne Gefahr. Kein anderes Tier ist gegen Schlangengift derart widerstandsfähig. Von Menschen wird der Mungo sehr geschätzt, weil er z.B. Mäuse und Ratten fernhält.

…das älteste Gestein der Erde mehrere Milliarden Jahre alt ist?

Es sind zwei granitartige Felsbrocken, die im Mai 1984 in Westkanada entdeckt wurden und deren Alter von den Wissenschaftlern auf 3,96 Milliarden Jahre geschätzt wird.

…Luftkissenboote sowohl im Wasser als auch über Land fahren?

Deshalb werden sie auch Amphibienfahrzeuge genannt. Da sie keine Räder besitzen, können sie sogar unebenes Gelände und Sümpfe durchqueren. Auch von Eis, Schlamm oder Treibsand bedeckte Flächen stellen für Luftkissenboote keine unüberwindlichen Probleme dar.

Warum…

… wandern die Sterne am Himmel?

Bei häufiger Beobachtung des Sternenhimmels stellt man fest, dass die Sternbilder im Laufe eines Jahres langsam von Ost nach West wandern, genauso wie die Sonne während eines Tages.
Früher glaubten die Astronomen, dass die Sterne im Inneren der Himmelskugel befestigt wären und dass sich die Himmelskugel um die feststehende Erde bewegte. Heute wissen wir, dass das Gegenteil stimmt: Die Erde bewegt sich. Sie dreht sich von Ost nach West, so erscheinen die Sterne in entgegengesetzte Richtung zu wandern.

…gibt es auch gesunde Bakterien?

Bakterien müssen nicht immer schädlich sein. Die meisten Bakterien sind sogar harmlos, viele zudem äußerst nützlich. Bakterien helfen bei der Produktion von Wein und Bier, Buttermilch, Sauerkraut, Joghurt, Käse, Sauerteig und und und. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Hinzu kommt, dass sie in unseren Gedärme Vitamine erzeugen, im Garten Humus usw. ohne Bakterien könnten wir gar nicht überleben. Auf gefährliche Bakterien, z.B. solche, die die Krankheiten Typhus oder Cholera hervorrufen, könnten wir allerdings gut verzichten.

…schlafen Pferde eigentlich im Stehen?

Der “Pferdeflüsterer” weiß es sicherlich, doch für alle, die es noch nicht wissen: beim Menschen können zwar die Beine einschlafen, im Stehen schlafen kann er aber noch nicht. Das Pferd dagegen verfügt über eine derartige Muskelstruktur, die im den stehenden Schlaf ermöglicht, weil die Muskeln im Stehen vollkommen entspannt sind. Diese Schlafgewohnheit hat sich vermutlich daraus entwickelt, dass die Wildpferde sich so besser verteitigen konnten und weniger verwundbar waren, wenn sie Standen.

…ist es in der Wüste so heiß?

Die meisten Wüsten der Welt liegen auf der Erdkugel dort, wo die Kugel am dicksten ist. Diese Stelle nennt man den Äquator. Dort scheint das ganze Jahr hindurch die Sonne. Außerdem ist der Äquator die Stelle der Erde, die der Sonne am nächsten kommt. Weil die Sonne nun den ganzen Tag fast senkrecht am Himmel steht und es keine Bäume gibt, die Sdownloadsten werfen, empfindet man den Tag in der Wüste als besonders heiß. Aber die Nacht in der Wüste kann bitterkalt werden. Am kältesten wird es übringens niemals mitten in der Nacht, sondern morgens kurz vor dem Sonnenaufgang. Dasliegt daran, dass die Erde am Abndund in der Nacht noch aufgeheizt ist und deshalb die Wärme langsam wieder abstrahlt. Deshalb wird es solange immer kälter, bis die Sonne erst morgens wieder wärmende Strahlen auf die Erde schickt.

…schwimmt ein Schiff und geht nicht unter?

Wirft man ein Stück Eisen ins Wasser, so versinkt es. Auch Schiffe sind aus Eisen und Stahl gebaut. Sie gehen jedoch nicht unter, sondern schwimmen auf dem Wasser. Das kommt daher, dass ein Schiff viele Hohlräume hat, die mit Luft gefüllt sind.

Wenn das Schiff im Wasser liegt, verdrängt es eine Menge Wasser. Ist das Gewicht des Gegenstandes, in unserem Fall des Schiffes, geringer als das Gewicht des Wassers, das beim Eintauchen verdrängt wird, dann schwimmt der Gegenstand. Diese Erscheinung nennt man Auftrieb. Sie ermöglicht, dass schwere Eisen – und Stahlschiffe schwimmen. Der große grieschiche Physiker und Mathematiker Archimedes hat das Gesetz vom Auftrieb entdeckt. Es wird als Archimedisches Prinzip bezeichnet. Ein Schiff muss aber nicht nur schwimmen können, es muss auch die Eigenschaft haben, sich aus einer geneigten Lage aufrichten zu können. Neigt es sich zur Seite, dann krängt ein Schiff. Wenn es vor oder hinten zu viel Gewicht hat, dann trimmt es. Soll ein Schiff nicht kentern, so muss es immer im optimalen Gleichgewicht gehalten werden.

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