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Rottnest Island

Rottnest Island ist eine Insel in der Nähe von Perth, die hauptsächlich wegen der Quokkas bekannt ist. Wegen der geringen Größe gibt es dort auch nicht wirklich Verkehr, weshalb sich eine Fahrradtour am besten für eine Erkundung der Insel eignet. Leider ist man an die Zeiten der Fähre gebunden, die um 7 Uhr und um 9.45 Uhr fährt. Erstere war einfach viel zu früh, vor allem, da man noch ca. eine Stunde benötigt, um zum Hafen zu kommen. So blieb für die Fahrradtour also nur Zeit von 10.30 bis 16.00, da zu dem Zeitpunkt die letzte Fähre zurück fährt. Mir wurde allerdings gesagt, dass die Zeit ausreichend sein soll.

neugieriger Quokka auf Rottnest Island

neugieriger Quokka auf Rottnest Island

Die Fahrt mit der Fähre war wirklich sehr schnell und lässt sich nicht mit einer Fähre vergleichen, die man sonst kennt. Da ich draußen am Randd saß, bekam ich quasi durchgehend salzigen Sprühregen ins Gesicht. Nach der Fahrt, habe ich erstmal die Beschilderung auf dem Boden übersehen und den Fahrradverleih nicht gefunden. Bei einer kurzen Pause abseits, um von den Menschenmassen wegzukommen, habe ich bereits die ersten Quokkas gesehen, die sich mir neugierig näherten und scheinbar nach Essen suchten.

Klippe auf Rottnest Island

Klippe auf Rottnest Island

Strand - Rottnest Island

Strand – Rottnest Island

Ich auf einer Klippe

Ich auf einer Klippe

Kurz danach habe ich letztlich auch die Fahrradverleihstation gefunden und konnte mich auf den Weg machen. Nach kurzem Radeln dann die erste Bucht… und was für eine! Ein traumhaft schöner Strand! Nur zu dumm, dass ich keine Badesachen mit hatte, weil das Wetter zwar sonnig, aber dennoch recht kühl war. Nichtsdestotrotz war es interessant genug, die Landschaft einfach nur anzuschauen und auf den Felsen zu klettern. Beim nächsten Strand dann wieder das gleiche…wunderschönes Wasser und Klippen…genauso beim nächsten. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich vielleicht 1/4 der Strecke geschafft habe, aber schon 2/3 der Zeit um war. Also wurde schneller geradelt und den wunderschönen Landschaften nicht mehr ganz so viel Beachtung geschenkt.

Mein geliehenes Fahrrad auf Rottnest Island

Mein geliehenes Fahrrad auf Rottnest Island

Überpünktlich und sehr außer Atem und verschwitzt habe ich es dann zurück zur Fähre geschafft und sogar noch ein bisschen Zeit. Eine Art Souvenir, dass viele von Rottnest Island mitnehmen, ist ein Selfie mit einem Quokka. Ursprünglich hatte ich das auch vor, als ich aber in dem kleinen Ort war, in dem sich viele der Quokkas tummelten, habe ich gesehen, wie zwanghaft viele Touristen versuchten, ein solches Foto zu erlangen. Dabei ist mir dann irgendwie die Lust vergangen. Also bin ich ein wenig weiter abseits einen Geocache suchen gegangen und habe dabei eine ruhige Ecke gefunden, in der sich ziemlich viele der kleinen Tiere tummtelten, von denen ich dann auch noch eine Menge Fotos geschossen habe.

Quokka auf Rottnest Island

Quokka auf Rottnest Island

Perth

Nachdem ich kurz nach 5 Uhr morgens in Perth angekommen bin und die Visa-Kontrolle nicht mal annähernd ein Problem darstellte (bis auf den Reisepass wurde nichts kontrolliert), habe ich mein erstes australisches Geld abgehoben und mich zur Bushaltestelle begeben, die um diese Uhrzeit zum Glück schon in Benutzung war. Da der Busfahrer meinen A$50-Schein nicht wechseln konnte oder wollte, wurde ich durchgewunken und habe mir somit die A$4,50 gespart. Ob das in Berlin wohl auch so funktioniert hätte?

Ich vor der Skyline von Perth

Ich vor der Skyline von Perth

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Singapur

Die Reise mit Singapur begann damit, dass ich den Verkehr in Bangkok (trotz Vorwarnung) unterschätzt hatte. Durch einen Riesenstau hat mein Bus Ewigkeiten gebraucht, um vorwärts zu kommen. Letztlich kam ich trotz Sprinten durch den Flughafen (und das vollbeladen) ca. 40 Minuten vor Abflug am Schalter an und der Counter hatte somit seit gut fünf Minuten geschlossen. Alles Reden half nichts und ich kam nicht mehr mit auf den Flug. Somit blieb mir nur für teures Geld auf den nächsten Flug ca. 2 Stunden später umzusteigen. Naja, das wird mir wahrscheinlich nicht nochmal passieren… (mehr …)

Bangkok

Ich habe im Vorfeld viele Tipps bekommen, was man sich in Bangkok und Umgebung ansehen sollte. Rückblickend habe ich davon kaum etwas gesehen. Durch die Hilfe von Leuten der Couchsurfing-Community wusste ich theoretisch sehr gut, wie ich vom Flughafen zum Hostel komme.  Ich wusste welchen Bus ich nehmen musste. Schon im Flughafen wurde mir ohne weiteres Fragen meinerseits der Weg zum Bus gezeigt und ein Stadtplan in die Hand gedrückt. Am Ziel angekommen, wurde ich erneut von fremden Personen gefragt, wo ich hin möchte (mit einem Backpacking-Rucksack sieht man wahrscheinlich allgemein hilfsbedürftig aus). Jedenfalls war der erste Kommentar eines hilfsbereiten Thailänders zu meinem Aufenthalt: „5 days? That’s too long! It’s too hot.“. Das kann ich (bis auf die Hitze) nach fünf Tagen jedenfalls nicht bestätigen. (mehr …)

Vorbereitung und Abschied

„Bist du schon aufgeregt?“ – Ich glaube das war die Frage, die ich vor Beginn meiner Reise am meisten gehört habe. Da mein Zeitmanagement aber wie immer so schlecht oder besser gesagt ausreichend war, hatte ich bis zur letzten Minute zu tun und somit konnte auch nicht wirklich Aufregung aufkommen. Ich dachte immer, das kommt wenn die Wohnung leer ist oder wenn ich im Flugzeug sitze… aber Fehlanzeige! Bis heute ist nicht wirklich Aufregung aufgekommen. (mehr …)